Manchmal wird man auch noch spät für seine Mühen belohnt. Vier Spiele in zwei Tagen und beide Finals denkbar knapp mit je 5 Punkten verloren. Aber die Jungen und Ihre Trainer ließen den Kopf nicht hängen und arbeiteten weiter, ohne lange zu diskutieren. Man wusste, dass man in die OL gehört, aber eben auch, dass man es knapp verpasst hatte. Nun kam die Belohnung mit Verzögerung. Die mU18 der Odenkirchen RAIDERS rückte in die Oberliga nach. Somit ist für das Team Basketball auf hohem Niveau gewährleistet.
Nun müssen sie in der Saison den Makel des "Nachrückers" durch Leistungen eliminieren.
Das Halbfinale war eine Achterbahnfahrt. Nach gutem Start mehrten sich die Fehler und plötzlich lag man wieder 10 Punkte zurück und musste sich wieder ran kämpfen. Mit diesem Auf und Ab strapazierten die RAIDERS die Nerven der Zuschauer, die ein spannendes Spiel sahen. Deutliche Akzente setzten vor allem Max Küsters und ehrgeizige Philipp Görlich und Patrick Pöllner, die beide zeigten, dass ihnen ihr erstes Jahr mit den Herren etwas gebracht hat. Die endlichen, deutlichen 9 Punkte Vorsprung entstanden erst in den letzten 180 Sekunden.
Rondorf setzte sich im zweiten Halbfinale deutlich mit über 30 Punkten durch, nicht zuletzt wegen deutlicher körperlicher Überlegenheit.
Das Finale begann stark für Odenkirchen, aber nach dem ersten Viertel lief man immer einer, mal mehr, mal weniger großen Führung der Rondorfer hinterher. Der ein oder andere Fehler, dem man einem jungen Team gestatten muss, verhinderte ein Vorbeiziehen. Mit dem Ausscheiden von Max Küsters (5 Fouls) verlor das Team seinen sehr stark spielenden Center. Am Schluss setzte man alles auf eine Karte und wurde nicht belohnt.
Trainer, Spieler und Zuschauer können mit dem Gesehenen trotzdem zufrieden sein – und zeigten dies auch nach dem Spiel.
Die Gratulation gilt dem Team aus Rondorf, aber auch den anderen Mannschaften für ihren Einsatz. Vielen Dank an die Schiedsrichter, für eine tadellose Leistung. Aber auch den Eltern und unserer Hallenwartin Frau Büschgens.
Am nächsten Tag, Sonntag, 20. April, musste unsere U16 nach Wuppertal, die Quali für die U18 hatten einige jüngere Spieler noch in den Knochen.
Das Halbfinale erkämpfte man sich mit 5 Punkten Vorsprung. Nach den Spielen vom Vortag also wieder keine Gelegenheit, während des Spiels einen Gang zurück zu schalten. Es musste bis zum Schluss gekämpft werden.
Direkt im Anschluss dann das Finale gegen den Gastgeber, der wenigstens 3 Stunden regenerieren konnte. In den 40 Minuten konnte kein Team sich absetzen. Am Schluss hatten die Wuppertaler das Glück auf ihrer Seite mit denkbar knappen 5 Punkten. Weiterer Wermutstropfen: Unmittelbar vor Ende des Spiels verletzte sich Jan Dauber schwer und wird für einige Wochen ausfallen.